Trincomale Teil 2 – Pigeon Island: Schnorcheln im Paradies

Du bist in Sri Lanka, liebst die Unterwasserwelt, Korallenriffs und gehst gerne schnorcheln oder möchtest einfach nur das blaue Meer von einer Strandschaukel aus betrachten? Dann ist Pigeon Island genau der richtige Ort für dich. In diesem Artikel möchte ich dir die Insel vorstellen und warum du sie unbedingt besuchen solltest.

Allgemeines

Pigeon Island ist einer der beiden Nationalparks in Sri Lanka welche sich im Meer  befinden. Die Insel liegt ca. einen Kilometer von der Küste Niaveli (bei Trincomalee) entfernt. Der Name der Insel rührt von den Tauben her, welche hier leben. Wir selbst haben dort nur Raben gesehen. Pigeon Island lädt mit seinem Korallenriff zum schnorcheln oder tauchen ein. Hier könnt ihr Fische in den buntesten Farben erblicken. Auch menschen große Haie und Schildkröten leben hier. Die Insel ist leider sehr durch Touristen überlaufen. Der Eintrittspreis, mit Überfahrt, liegt zwischen 20 und 40 $.

Lage

Anreise

Die Anreise erfolgt mit dem Boot von der Küste Niaveli aus. Entweder ihr habt einen Fahrer, der sich um die Buchung für euch kümmert oder ihr kauft ein Ticket am Ticket Office des Strandes vor dem Anila hotel (Quelle: Lonely Planet).

Positives & Negatives

  • + Einzigartige Unterwasser-Tierwelt (Kugelfische, Haie, Schildkröten, …)
  • + Paradiesisches Island
  • + Korallen
  • + Blaues Meer und klare Unterwassersicht
  • – Freche, aggressive Raben
  • – Viele Touristen
  • – Relativ Teuer

Auf der paradiesischen Insel

(6500 LKR pro Person für Ausrüstung, Hin- und Rückfahrt mit dem Boot, Snacks & Getränke)

Pigeon Island erwies sich als Paradies und absolutes Highlight unserer Reise. Weißer Sandstrand, Palmen, glasklares Wasser. Das Einzige was die Ruhe störte war die Schar an Raben, welche auf die mitgebrachten Snacks lauerten. Die Insel war gut besucht, aber nicht überfüllt, wie es so oft hieß. Ein wenig süß waren die vielen Touristen und Einheimischen, die nicht schwimmen konnten und so nur den Kopf Unterwasser hielten. Dadurch waren im eigentlichen Korallenriff kaum Menschen und man konnte ordentlich schnorcheln :).

Ins Wasser gehüpft und untergetaucht eröffnet sich das zweite Paradies Unterwasser. Unzählige bunte Fische, welche an dir vorbei huschen. Einfach traumhaft :). Mit Gayan an unserer Seite trauten wir uns die halbe Insel zu umrunden, was sonst kaum einer machte, aber wirklich zu empfehlen ist.  Wo die eine Seite bunte Fische zu bieten hatte, befand sich auf der anderen Seite ein Korallenriff. Sogar eine große Schildkröte haben wir in diesem entdeckt. Gayan meinte, dass wäre die erste und einzige Schildkröte, die er hier je gesehen hatte.

Das Tollste und Aufregendste waren allerdings die Haie. Gayan hatte uns zwar schon vorgewarnt, aber wir haben gedacht. „Ja, ja… Haie. Wahrscheinlich sehen wir eh keinen und wenn dann haben die bestimmt Aquariumgröße.“ Nix da…. Riesige Riffhaie von bis zu zwei Meter Größe. Da wird einem schon kurz anders. Aber spätestens nach dem zweiten Hai wirst auch du ruhiger werden und es wie wir genießen. Zwischendurch stärkten wir uns mit Kuchen, Wassermelone und Banane und machten einen Abstecher durch den kleinen Dschungel der Insel, wo wir eine tolle Aussichtsplattform entdeckten. Einfach immer den Berg hoch. Aber Achtung, achtet auf genügend Mückenschutz. Stephan ging nach dem Wasser ohne hoch und hatte anschließend unzählige Stiche an den Beinen.

Fazit zu Pigeon Island

Auf Pigeon-Island konnten wir eine einzigartige Unterwasserlandschaft entdecken. Aufregend war es vor allem gegen die Wellen beim umrunden der Insel anzukämpfen und mit der riesigen Schildkröte und den Haien zu tauchen. Für uns war es unser absolutes Highlight des Urlaubes :).

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