Minneriya Nationalpark – Auf Elefantensuche

Allgemeines

Der Park ist vor allem bekannt wegen seiner großen Elefanten Population. Beachtet aber, dass sich die Elefanten um die Mittagszeit in den kühlen Dschungel zurück ziehen. Die besten Zeiten um Elefanten zu sehen sind somit früh am morgen und abends in der Dämmerung. Die Trockenzeit dauert hier von Mai bis September an. Da der Park auch in der Trockenzone von Sri Lanka liegt, trocknet der See zu weiten Teilen aus und Steppen entstehen. Da der Park aufgrund des Wasservorkommens während der Trockenzeit die einzige größere Wasserquelle ist, zieht es die Elefanten vor allem in diesem Zeitraum hierher.

Den Nationalpark gibt es seit 1997, doch bereits 1938 wurde das Gebiet als Naturschutz-Reservat deklariert. Der in der Mitte des Parks befindliche 19 km² große Minneriya See ist nicht auf natürliche Weise entstanden. Dieser wurde auf Geheiß von König Mahasen ca. 300 v. Chr. erbaut. Des weiteren zeichnet sich der Park durch weitere exotischen Tiere aus. Ihr könnt hier eine Vielzahl an Wasservögeln, Krokodile, Wasserbüffel, Leoparden, Schakale, Krokodile und Warane sehen.

Lage

Positives & Negatives

  • + Vielzahl an exotischen Tieren
  • + Savannen-Feeling
  • + Abenteuerliche Jeep-Fahrt
  • – Sehr teuer
  • – Undurchsichtige Preiszusammensetzung
  • – Glückssache, was man sieht

Curry am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Für uns klingelte der Wecker wieder viel zu früh, aber da wir den Nationalpark noch befahren wollten, bevor die Sonne die Elefanten vertrieb, blieb uns nichts anderes übrig. Wir fanden ein unscheinbares Restaurant an dem es ein Frühstücksbuffet gab. Für gerade mal 200 LKR könnt ihr dort so viel Curry, Rotti und süße Pfannkuchen essen wie ihr wollt. Leider wissen wir nicht mehr wo das war. Fragt doch mal die Einheimischen wo sie so Frühstücken gehen.

Im Nationalpark

(Eintritt: 5000LKR für den Jeep, Service Gebühr, Eintritt, sonstige Aufschläge. Am Ende bezahlten wir ca. 85$ für 2 Personen)

Hallo Faaaaaaantiiiiisssss wo seid ihr?

Eigentlich wollten wir den Yala Nationalpark besichtigen, der leider im August und September geschlossen hat. Daher entschieden wir uns für die Tour durch Minneriya.

Bekannt ist der Park vor allem für die vielen Elefanten… von denen wir nicht wirklich was zu Gesicht bekamen. Zunächst erblickten wir einige bunte Vögel und kleine Äffchen. Darunter den Blauschwanzspint (Blue-tailed bee-eater), den Braunliest (White-throated Kingfisher), ein paar Störche, eventuell waren es Buntstörche (Painted Stork) und ein paar Ceylon-Hutaffen.

Dann trafen wir auf eine Horde Wasserbüffel bis wir nach langer Suche einen einzigen Elefanten erblickten, der seelenruhig mit Gras durch die Gegend wedelte. Danach ging unsere Suche weiter, wir stießen auf Sambahirsche, denen wir zuvor schon in Trinco im Hindutempel begegnet sind, auf Pfauen, Waranen und sogar einem Schakal.

Gerade als wir aufgeben wollten, weil es einfach viel zu heiß war und sich die Elefanten verständlicherweise schon im Dschungel zurückgezogen hatten, trafen wir noch auf ein Elefantenrudel mit Babyelefanten. Da hatte sich die Fahrt dann aber auf alle Fälle für uns gelohnt 🙂 🙂 :).

Fazit

Wir waren noch nicht einmal eine Woche in Sri Lanka und haben schon so ziemlich alle Tiere gesehen gehabt, die auch im Park zu sehen waren. Den Pfauen begegneten wir in Negombo, Sambahirsche, Elefanten und Krokodile in Trincomalee, Affen, Warane und Fledermäuse in Anuradhapura und die Wasserbüffel sieht man häufig aus dem Auto auf der Fahrt von A nach B. Nur die Babyelefanten und die bunten Vögel waren die einzigen Neuheiten. Der Eintritt ist definitiv zu teuer und leider weiß man vorher nicht was man alles zu sehen bekommt.

Was wir anders machen würden?

Der Yala-Nationalpark hat im September und Oktober leider geschlossen. Da seine Tierwelt noch faszinierender sein soll würden wir diesen Park bei unserer nächsten Reise sicher bevorzugen.

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