Unsere Tour mit dem Husky-Schlitten

Die wilden Husky’s…

Natürlich sollte man es nicht nehmen lassen einmal mit den Husky’s eine Tour durch die eisige Landschaft Schwedens zu wagen. Am Anfang seid ihr, vielleicht so wie wir, etwas nervös, wenn ihr erfahrt, dass ihr selbst das Steuer übernehmen sollt. Aber man lernt recht schnell auf dem Schlitten die Balance zu halten.  Eigentlich muss man nicht viel machen, denn die Huksy’s kennen ihre Runden und der Guide fährt voraus. Das Einzige was ihr bestimmt, ist die Geschwindigkeit und Lage des Schlittens. Unsere Huskys waren richtig wild drauf und versuchte ständig unseren Guide einzuholen. Deshalb standen wird anfangs fast dauerhaft auf der Bremse. Diese besteht aus einem metallischen Pickel, den man mit seinem Körpergewicht in den Boden stößt. Die Huskys merken den stärkeren Zug und müssen dadurch mehr Kraft aufbringen und laufen langsamer. Ca. 3 Mal am Tag laufen die Huskys mit Volldampf durch die schwedische Landschaft.

 

Schlechte Bedingungen und trotzdem eine gute Fahrt 🙂

Da die Tage zuvor plus Grade in Kiruna geherrscht haben, war die gesamte Strecke vereist und wir mussten höllisch aufpassen. Gerade in den Kurven, galt es für uns sich aktiv mit reinzulegen, damit der Husky-Schlitten nicht umkippt. Es kommt öfters vor, dass euch die Huskys etwas Abseits der Strecke in den Graben ziehen. Dann müsst ihr euer ganzes Körpergewicht aufwenden um den Schlitten wieder aus der Schräglage zu manövrieren. Alles in allem war es sehr abenteuerlich. Die Anstrengung spürte man deutlich in Armen und Beinen. Das Beste aber war, als wir in den Sonnenuntergang hinein fuhren. Der Himmel hatte sich feuerrot und lila verfärbt und der Moment schien ewig anzudauern :).

 

 

Nach der Husky Tour ist das Abenteuer noch nicht vorbei 😉

Die Hunde sind ganz brav, nur einmal wollten sie ein paar Vögeln hinterher haschen, aber sie blieben dann doch in der Spur. Nach der Tour halfen wir die Hunde von der Leine zu nehmen und in ihre Gehege zu bringen. Die Meisten trotteten von ganz alleine wieder zurück. Nur einer reiste aus und unsere Guides mussten ihn wieder einfangen. Danach saßen wir noch gemütlich in einem Samen-Zelt mit Feuer. Wir aßen Kekse, Marshmallows und tranken Tee.

 

 

Am nächsten Tag, nochmal Husky-Glück

Am nächsten Tag hatten wir nochmal das Glück mit Schlittenhunden herum zu tollen :). Direkt an unserem Camp legte eine Tour eine Rast ein.

 

Die Husky-Tour war schon ein Abenteuer für sich, aber auch die Nordlichter haben Schweden zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht: Hier geht´s zum Artikel.

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